Herta Müller. “Atemschaukel”. Bestseller. Literaturnobelpreis 2009. Gestern gekauft.
Ich habe große, unbändige Lust mit dem Lesen zu beginnen.
Herta Müller wurde am 8. Oktober 2009 in Stockholm mit dem Nobelpreis für Literatur 2009 ausgezeichnet.
Erklärung der Akademie: Herta Müller zeichne “mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit”.
Meine Neugierde ist geweckt.
Herta Müller wurde 1953 in Nitzkydorf/Rumänien geboren. In ihren Werken verarbeitet sie ihre Erlebnisse mit politischer Verfolgung. Müllers Familie gehörte zur deutschen Minderheit in Rumänien. Unter dem kommunistischen Regime in Rumänien wurde ihr Großvater enteignet und ihre Mutter zu jahrelanger Zwangsarbeit in die UdSSR deportiert.
In ihrer Nobelpreis Vorlesung sagte sie, sie wolle in ihren Texten ausdrücken, wie Diktaturen Menschen ihrer Würde beraubten.
Sie habe mit “auf die Angst vor dem Tod mit dem Durst nach Leben” reagiert.
Auch in ihrem neuesten Buch “Atemschaukel” bildet dieses dunkle Kapitel der rumänischen Geschichte den Rahmen für eine individuelle Geschichte. Die Geschichte des 17 jährigen Leo Auberg, ein Rumäniendeutscher, der unter Stalin verfolgt und deportiert wird.
Das Buch trägt autobiografische Züge. Und erzählt die Erlebnisse ihres Freundes Oskar Pastior, der bis zu seinem Tod 2006 an diesem Werk mitarbeitete. Zwei Schicksale, ein Buch und die Geschichte von 1000en.
Ich bin sehr gespannt und beginne erwartungsvoll zu lesen.
Der erste Satz: “Alles was ich habe, trage ich bei mir …”
Für euch gibt es danach natürlich die vollständige Zusammenfassung und meine Meinung!
Und bis dahin: Lesen, lesen, weiterlesen!
Wenn jemand mitlesen möchte – hier!
Finde den neuen Beat echt cool. Ziemlich interessant
und spannend (besonders für so “Leseratten” wie mich).
Das Buch “Atemschaukel” klingt gut – vielleicht lese ich manchmal mit. Wenn ich keine Zeit finde, dann hoffe ich, dass du noch einige Posts über dieses Buch veröffentlichst. Weiter so!! L.
Mit angehaltenem Frostatem habe ich mich bereits durch Herta Müllers Buch geschaukelt. Über mein Lese-Erlebnis gäbe es viel zu sagen. Noch mehr gäbe es zu fragen. Als Grazer würde mich interessieren, wie es zu den GRAZ-Bezügen kam, die in den letzten beiden Kapiteln anklingen. Im vorletzten ist vom Grazer Konditor Alois die Rede. Im Endkapitel heißt es: “Aus meinem Zimmer sieht man den Uhrtrurm auf dem Grazer Schlossberg.”
Bisher konnte ich keine Antwort finden, die meine Neugierde hätte befriedigen können. Vielleicht bin ich hier richtig und bekomme einen Tipp!
Mit Neujahrsgrüßen
Michael / LitterART